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| 21:06 Uhr | 23.05.2013 | ||||||||||||||
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Presse
Grüne Krokodilstränen um Feldlerchen auf dem Siekanger CDU/FDP Gruppe: Grüne sind absolut unglaubwürdig Der verspätete Baustopp auf dem Siekanger zum Schutz brütender Feldlerchen ist von den Grünen kritisiert worden. Dies wiederum hält die CDU/FDP Ratsgruppe für völlig unglaubwürdig. Sie verweist darauf, dass bereits im Planungsgutachten von 2008 das Vorkommen von brütenden Feldlerchen ausführlich dokumentiert worden sei. Im jahrelangen Planungsverfahren bis hin zum rot-grünen Beschluß zur Erschließung des Güterverkehrszentrums III hätten sich die Grünen nach CDU/FDP-Meinung nicht ernsthaft mit dem Thema ökologischer Folgenabschätzung für dieses Projekt beschäftigt. "Die Feldlerchen auf dem Siekanger sind nicht erst im April 2012 entdeckt worden. Bereits im Umweltbericht zum Bebauungsplanung aus dem Jahr 2008 wird die Feldlerche als Brutvogel in diesem Gebiet mehrfach genannt. Das jetzige grüne Lamento soll wohl lediglich die eigene ökologische Klientel beruhigen“, meint dazu CDU-Ratsherr Dr. Hans-Georg Scherer, Vorsitzender des Umweltausschusses. Grundsätzlich kritisiert Dr. Scherer, der schon in den ersten Planungsphasen die Versiegelung weiterer wertvoller Ackerflächen beklagt hatte: „Hier wird auf erschreckende und gleichzeitig entlarvende Weise deutlich, dass Hamster, Fledermäuse, Feldlerchen und Eisvögel mit Vorliebe für politische Zwecke instrumentalisiert werden, wenn es der eigenen ideologischen Marschrichtung entspricht. Stören kleine Tiere aber Planungen, die die Grünen selbst vorangetrieben haben, versucht man das Problem schlicht zu vergessen. Hätten hier nicht die Naturschutzverbände heftig protestiert, so wären sicher auch bei den Grünen keine verspäteten Krokodilstränen mehr geflossen. Wäre das auch wirtschaftlich fragwürdige Mega-Projekt Siekanger hingegen von einer bürgerlichen Mehrheit vorangetrieben worden, wie groß wäre da von Anfang an das grüne Gezeter gewesen.“ _________________________________________________________________
Verweis auf: www.stadtradio-goettingen.de Datum: Mittwoch, 23. Mai (23.05.2012)
Grüne kritisieren Stadtverwaltung für verspäteten Schutz von Feldlerchen
Die Grünen im Rat der Stadt Göttingen haben die Stadtverwaltung für verspätete Maßnahmen zum Schutz von Feldlerchen kritisiert. In der vergangenen Woche waren die Bauarbeiten am Güterverkehrszentrum III aufgrund brütender Feldlerchen unterbrochen worden. Diese Maßnahme sei jedoch deutlich zu spät erfolgt, so Margit Göbel, Ratsfrau der Grünen. Hinweise auf das Brutvorkommen habe es bereits seit Anfang April gegeben. Erst jetzt habe die Stadtverwaltung dem Druck von Umweltverbänden nachgegeben. Die Feldlerche gehört zu den durch das Bundesnaturschutzrecht besonders geschützten Arten.
(Geschrieben von Christian Röther) __________________________________________________________________ Verweis auf: Bebauungsplan Göttingen-Grone Nr. 029 „Gewerbegebiet Siekanger“
Stand: 26.08.2008, Auslegungsbeschluss, S. 56,57:
B.2.1.5 Schutzgut Tiere und Pflanzen (Auszüge)
„Im Rahmen des genannten Gutachtens wurde weiterhin die Avifauna des Plangebietes untersucht. Die Ackerflächen des Plangebietes stellen einen potenziellen Lebensraum von Vogelarten der offenen Feldflur wie Feldlerche, Rebhuhn und Wachtel dar. Laut Gutachten wurde die Feldlerche als einziger Brutvogelart auf der Fläche angetroffen.“
„Bewertung
Insgesamt ist das Plangebiet als artenarm einzustufen. Dauerhaft stabile Populationen geschützter oder schützenswerter Arten sind mit Ausnahme der Feldlerche im Plangebiet nicht zu erwarten. Es liegt eine geringe biologische Vielfalt vor.“
„Laut avifaunistischem Gutachten wurde die Feldlerche als einzige Brutvogelart auf der Fläche nachgewiesen. Da es im Süden des Plangebietes weitere großflächige landwirtschaftliche Flächen gibt, wird davon ausgegangen, dass die Feldlerche ihren Lebensraum verlagern kann. Möglicherweise werden dadurch die Siedlungsdichte und der Siedlungsdruck für diese Art erhöht. Von der Beeinträchtigung einer überlebensfähigen, stabilen Population ist jedoch nicht auszugehen.“
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