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Presse
21.03.2012, 16:30 Uhr
Holefleisch will Badegäste abkassieren
CDU/FDP kritisiert einseitige Sichtweise
Göttingen. Gebührenpflichtige Parkplätze rund um das Jahnstadion und das Badeparadies Eiswiese fordert Bürgermeister Ulrich Holefleisch (Grüne). Die GöSF lehnt diesen Vorschlag als weder verkehrstechnisch notwendig noch kaufmännisch sinnvoll ab. Die CDU/FDP Gruppe kritisiert die sehr einseitige Sicht der Grünen.
„Dass Herr Bürgermeister Holefleisch selbst nur mit dem Fahrrad zur Eiswiese radelt, ist sehr schön für ihn. Dies ist und kann aber kein Maßstab für den Rest der Göttinger Bürgerschaft sein“, bemerkt dazu Fritz Güntzler, Vorsitzender der CDU/FDP-Ratsgruppe wie des Sportausschusses. „So ist z.B. gerade auch für Familien die Nutzung des eigenen Pkws die beste und sinnvollste sowie oft auch die einzige Möglichkeit, solche Freizeitangebote für die Familie zu erreichen; insbesondere, wenn sie weiter weg als nur im unteren Ostviertel wohnen wie Herr Holefleisch. Es war einmal ein gewichtiges Argument, dass mit der Verlagerung des Stadtbades weit in den Süden auch kostenfreies Parken garantiert sei. Auch Sportlern, die regelmäßig im Jahnstadion oder darum herum trainieren, ist nicht zuzumuten, dass sie für jede Trainingsstunde auch noch Gebühren berappen müssen.“ Gerade auch für den sogenannten nicht-organisierten Sport solle auch weiterhin der Zugang zu den Göttinger Sportstätten ohne Parkentgelte möglich sein.
 
„Kurzum: Die Attraktivität des beliebten Freizeit- und Sportgeländes um Eiswiese und Jahnstadion würde deutlich geschmälert. Die Geschäftsführung der GöSF hat bereits im Sportausschuss klar gemacht, dass der ganze Aufwand keinen Sinn machen würde. Das Ganze würde sich auch finanziell nicht rechnen“, so Güntzler.
 
„Die aktuellen Erfahrungen zeigen leider, dass auch Sachargumente die Grünen nicht davon abhalten werden, solche  Anträge zu stellen. Es bleibt zu hoffen, dass die SPD nicht auch in diesem Punkt ihrem Bündnispartner hinterherläuft“, so Güntzler. „Konsequenterweise müssten dann an den anderen Sportplätzen und Freibädern auch noch Automaten aufgestellt werden.“
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