Presse
16.02.2012, 12:05 Uhr
Freibad Weende: Noch keine Entscheidung gefallen
CDU/FDP-Gruppe wartet auf Alternativlösungen des Fördervereines
Oberbürgermeister Wolfgang Meyer hat im Sportausschuss angekündigt, das Weender Freibad ab 2013 schließen zu wollen. Der Förderverein für das Weender Freibad will Alternativen zu einer Grundsanierung, die nach einer ersten Ausarbeitung eines Ingenieurbüros über 4,5 Millionen Euro kosten würde, vorlegen. Diese möchte die CDU/FDP-Gruppe vor einer endgültigen Entscheidung noch ergebnisoffen prüfen.
 
 
„Die CDU/FDP Gruppe hält die Entscheidung über die Zukunft des Weender Freibades noch für völlig offen“, erklärte  der Vorsitzende des Sportausschusses wie der CDU/FDP Gruppe im Göttinger Stadtrat Fritz Güntzler. „In der Sitzung des Sportausschusses wurde den Vertretern des Fördervereins zugesagt, dass sie das vorgestellte Gutachten zur Sanierung des Bades vollständig erhalten werden. Der Förderverein verfügt selbst nach eigenen Aussagen über Fachleute, die dann in Kooperation mit der GöSF technische, finanzielle und zeitliche Alternativen ausarbeiten und präsentieren können. Die entscheidende Weichenstellung für die Zukunft des Weender Freibades wird voraussichtlich am 11. Mai getroffen werden, wenn der Rat über das Gesamtsparpaket abstimmen wird. Diese Zeitspanne gilt es zu nutzen.“  Die CDU/FDP-Gruppe sei offen für Alternativlösungen, die den Erhalt des Bades sichern, aber auch die aktuelle finanzielle Situation der Stadt im Auge haben. Mit dem Vorsitzenden des Fördervereines Eberhard Gramsch hat Fritz Güntzler einen engen Kontakt vereinbart.    
 Güntzler weiter: „Der Förderverein hat nicht nur in kürzester Zeit über 400 Einzelmitglieder gefunden, über die Mitgliedschaft von anderen Vereinen und selbst Kirchengemeinden ist die denkbar breiteste Basis in Weende geschaffen worden. Damit zeigen die Weender eindrucksvoll, wie stark sie sich für den dauerhaften Erhalt ihres schönen Bades einsetzen wollen.“