Vermarktbare Flächenreserven CDU/FDP Gruppe stellt Anfrage im Finanzausschuss
Für Schulerweiterungen und andere Planungen werden bestimmte Reserveflächen nicht mehr benötigt, die die Stadt vor Jahren gezielt erworben hat. Die CDU/FDP Ratsgruppe möchte wissen, wo es solche Grundstücke gibt und wie diese zu Gunsten des dünnen Stadtsäckels vernünftig verwertet werden können.
„Durch den demographischen Wandel und die erheblichen Strukturveränderungen im gesamten Schulangebot wird jedem deutlich, dass bestimmte Flächenreserven für künftige Schulerweiterungen mit hoher Sicherheit nie mehr benötigt werden. Folglich ist es nur sinnvoll zu fragen, was man mit diesem ungenutzten Kapital anfangen kann“, begründet Birgitte Eiselt, finanzpolitische Sprecherin der CDU/FDP Gruppe die Anfrage im Finanzausschuss. „Die Grundstücke, die die Stadt einst im unteren Ostviertel für den Bau einer Ostspange aufgekauft hat, sind mittlerweile zum größten Teil wieder veräußert worden. Aber vielleicht gibt es auch noch Überbleibsel aus anderen Planungen, die obsolet geworden sind. In der Bilanz der Stadt würde sich das besonders dann positiv auswirken, wenn durch eine Umwidmung eine deutlich höhere Bewertung erzielt werden könnte.“
Sicher gibt es auch Hemmnisse wie einschränkende B-Planvorgaben, schlechte Verkehrsanbindungen oder Immissionsprobleme, die einer simplen Verwertung im Wege stehen könnten. Auch hierzu möchte die CDU/FDP Gruppe von der Verwaltung die entsprechenden Informationen erhalten.
„Ökologisch wie finanziell ist es immer von Vorteil, wenn bevorzugt Flächenreserven innerhalb des alten Siedlungskerns genutzt werden, bevor gute Ackerflächen mit hohem Auwand neu erschlossen werden“, betont Eiselt den allgemeinen Nutzen der Anfrage. |