Kein Posten nach Parteibuch CDU/FDP Gruppe fordert öffentliche Ausschreibung für neuen GWG- Geschäftsführer
Die Göttinger CDU/FDP Ratsgruppe hat Oberbürgermeister Meyer aufgefordert, den Ablauf des Bewerbungsverfahrens und einen möglichen Ausschreibungstext für die Geschäftsführernachfolge bei der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft GWG in der nächsten Aufsichtsratssitzung vorzustellen. Der bisherige langjährige Geschäftsführer Klaus Hoffmann wird in diesem Jahr in den Ruhestand gehen und damit gilt es, seine Nachfolge zeitnah zu regeln.
„Die Vertreter der CDU/FDP Gruppe im Aufsichtsrat haben bereits mehrfach nachgefragt, wann und mit welchem Anforderungsprofil die Stelle des Geschäftsführers der GWG neu besetzt werden soll; unser Ziel ist hierbei eindeutig ein transparentes Verfahren mit einer öffentlichen Ausschreibung“, erklärt der stellvertretende CDU/FDP Gruppenvorsitzende Holger Welskop.
Nach Ansicht der CDU/FDP Gruppe hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit dem zugehörigen Bereich des Veranstaltungsmanagements von Lokhalle und Stadthalle eine herausgehobene Bedeutung für die wirtschaftliche und kulturelle Weiterentwicklung Göttingens. „Es muss jeder Eindruck vermieden werden, dass diese oder irgendeine andere Geschäftsführerposition einer städtischen Gesellschaft nach Parteibuch vergeben wird, hier geht es um Transparenz und Qualität bei wichtigen Personalentscheidungen“, sagt Holger Welskop und bemängelt: „Wir vermissen bis jetzt dazu eine eindeutige Aussage des Oberbürgermeisters und Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Meyer.“ |